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Wie alles begann

Der Sportschützenclub Soest-Süd e.V. wurde am 10. Mai 1952 gegründet. Der 1. Vorsitzende war damals Heinz Schmitz, der Nationalmannschaftsmitglied war und 1963 sogar an den Ausscheidungswettkämpfen für die Europameisterschaft und die Olympischen Spiele teilnahm.

Der erste Schießstand befand sich in der Gaststätte Rübezahl. Dort wurde noch behelfsmäßig auf umgedrehten Tischen Luftpistole oder Luftgewehr geschossen.

Beim ersten Pokalkampf 1952 haben wir im Rübezahl trotzdem mit 501 Ringen gleich den 1. Platz belegt. Viele weitere Erfolge konnten in den darauf folgenden Jahren erzielt werden. Diverse alte Urkunden zeugen noch davon.

Umzüge

Von 1955 bis 1959 fand das Vereinsleben im Ringcafé statt, das wir aus Platzgründen 1959 verlassen mussten. Eine neue Unterkunft bot uns die Gaststätte "Der fidele Bauer" und sein Besitzer. Damals fand das Training noch mit manuellen Handzuganlagen auf den 10m-Ständen statt.

Noch ein Neuanfang mit modernsten Anlagen

Mit einem weiteren Umzug an die alte Windmühle wurden dann alle international angebotenen Schießsportdisziplinen angeboten. In der 8-monatigen Bauzeit entstand einer der damals modernsten Schießanlagen der Bundesrepublik. Diverse internationale Wettkämpfe wurden hier ausgerichtet.

Im Rahmen des Düsseldorfer DC9 reisten 11 Mitglieder des SSC Soest-Süd nach Israel, der Einladung der obersten israelischen Sportorganisation folgend. Die Wettkämpfe haben neben der sportlichen Dimension auch zu interessanten mitmenschlichen Begegnungen geführt. Diverse weitere Besuche folgten in den nächsten Jahren.

Leider mussten wir auch diesen Stand 1979 wegen eines näherrückenden Neubaugebiets wieder verlassen.

Tel Aviv

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Und nochmal alles neu Am Silberg

Es wurde unser neuer Stand und jetztiges Domizil am Silberg gebaut. Zuerst sah es da so aus:

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Ganz schön viel Arbeit

Die Bahnen wurden mit Unterstützung eines Bergepanzers der Belgischen Streitkräfte in den Boden geschoben. Der Rest war harte Arbeit. Neben dem hohen finanziellen Aufwand waren auch ca. 4000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit notwendig, um das Projekt erfolgreich durchführen zu können.

Die Standeröffnung am 31. März 1979 erfolgte durch die Bürgermeisterin Ingrid Kipper mit einem Schuss. Das Ereignis wurde auch in der Presse gewürdigt.
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International unterwegs

Auch hier wurden wieder internationale Wettkämpfe durchgeführt. So begrüßten wir z.B. italienische, belgische und niederländische Vereine. Aber auch im Inland haben wir weitreichende Kontakte geknüpft, z.B. mit dem Polizeisportverein in Berlin.
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Jubiläum

Das 50-jährige Jubiläum haben wir 2002 gebührend mit vielen befreundeten Vereinen gefeiert.

Erfolge

Seit vielen Jahrzehnten nehmen wir erfolgreich an Meisterschaften, Rundenwettkämpfen, Pokalschießen und diversen anderen Wettbewerben teil. Einige unserer besten Schützen und Schützinnen sind regelmäßig auf den Deutschen Meisterschaften zu finden.
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Danke

Gebührenden Dank wollen wir hier den vielen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen aussprechen, die in den langen Jahren an der Erstellung der Stände mitgewirkt haben, sie den immer wieder neuen gesetzlichen Anforderungen angepasst und am Erhalt des Standes mitgewirkt haben, genauso wie den vielen Helfern und Helferinnen im sportlichen und organisatorischen Bereich und den Kollegen und Kolleginnen der Vorstände. Ihr alle habt den Fortbestand des Vereins über diese lange Zeit erst möglich gemacht.